Getting Ready: Die 10 besten Tipps für den Hochzeitstag

Veröffentlicht von kabejon-mherburg am

Braut wird beim Getting Ready angekleidet

Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude! Bevor die Trauung als Höhepunkt des Hochzeitstages stattfindet, steht noch ein anderes Highlight im Vorfeld an: Das Getting Ready. Bereits früh am Morgen bereitet sich das Brautpaar, meist separat voneinander, auf den ganz besonderen Tag vor.

Beim feierlichen Getting Ready wird aus einer „normalen Frau“ eine traumhafte Braut. Diesen Moment gilt es zu zelebrieren und bestenfalls auf schönen Fotos festzuhalten.

Die Worte Getting Ready bedeuten auf deutsch „sich fertig machen“ oder „Vorbereitung“. In diesem Fall für die Hochzeit und einen unvergesslichen Tag. Aus diesem Grund sollte das Getting Ready besonders entspannt und bewusst genossen werden.

Das perfekte Getting Ready ist etwas sehr Individuelles. Wir haben die besten Tipps und Hinweise zusammengesammelt und geben hier Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Getting Ready: Mit Freunden und Familie oder lieber alleine?

Gemeinsames Getting Ready mit den besten Freundinnen

Damit die Braut nicht ganz alleine vor der Hochzeit ist und Hilfe bekommt, empfiehlt es sich in der Regel die engsten Freundinnen, die Trauzeugin, die Mama, die Schwestern und den Fotografen einzuladen. Beim Getting Ready entstehen so viele schöne Momente, die festgehalten werden müssen. Wenn sich die Braut aber eher danach fühlt, für die Zeit davor allein zu sein, dann ist das natürlich auch absolut ok. Auch hier gilt: Die Braut muss sich wohlfühlen.

Was ist die beste Location für ein Getting Ready?

Am besten ist es, wenn das Getting Ready in einem Raum stattfindet, der Tageslicht und ausreichend Platz bietet. Ein paar Spiegel, darunter auch ein Ganzkörper-Spiegel, wären ideal. Dabei eignet sich ein Hotelzimmer genauso gut wie das eigene Wohnzimmer. Wer möchte, kann den Raum vorher noch schön dekorieren und schmücken. Damit fühlen sich sowohl die Gäste wohler und es sieht zusätzlich auch noch fantastisch auf den Hochzeitsbildern aus.

Wie bereitet man die Location optimal für das Getting Ready vor?

Bei der Dekoration des Zimmers sind keine Grenzen gesetzt: Blumen, eine schöne Girlande und wunderschöne Heliumballons. Ein zusätzliches Highlight können auch Raumdüfte sein. Diese tragen zu einer entspannten Atmosphäre bei.

Wir haben dir hier bereits ein paar wunderschöne Dekoelemente rausgesucht:

Für die passende Stimmung kann auch im Vorfeld eine Playlist vorbereitet werden. Diese Lieder sorgen zum einen für eine ausgelassene und gute Stimmung und werden euch im Nachhinein immer an diesen Moment erinnern.

Wenn kleine Snacks und Getränke geplant sind, dann können diese schon im Vorfeld bereitgestellt und angerichtet werden.

Was braucht man für ein entspanntes Getting Ready?

1. Ein bequemes und schönes Outfit für das Getting Ready: Am besten eignet sich dafür ein Morgenmantel oder ein Kimono. Dieser ist locker, angenehm und zusätzlich wunderschön (sieht auch toll auf Fotos aus). Ein weiterer Vorteil: Wenn du deine Frisur bekommst, musst du nicht aus engen Klamotten raus, sondern kannst den Mantel einfach ausziehen, ohne etwas zu zerstören. Außerdem sind passende Slipper immer ein wunderschönes Accessoire, das die Braut und ihre Freudinnen gemeinsame tragen können.

2. Passende Outfits für deine Freundinnen: Wenn deine Freudinnen beim Getting Ready dabei sind, könnt ihr eure Outfits passend zueinander aussuchen. Beispielsweise können auch sie sich einen hübschen Morgenmantel und Slipper besorgen, den ihr dann alle am Hochzeitstag anhabt.

3. Personalisierter Kleiderbügel: Um das Brautkleid wunderbar in Szene zu setzen, eignet sich ein personalisierter Kleiderbügel sehr. Wir haben dir hier ein paar Beispiele zusammengesucht:

4. Deine Trauzeugin oder ein Familienmitglied, die dich bei den Vorbereitungen unterstützten: Beim Getting Ready steigt die Aufregung stetig. Aus diesem Grund sollten beim Getting Ready nicht deine 4 Tanten und 9 Cousinen dabei sein. Je mehr Leute es sind, desto größer wird das Chaos und die Nervosität stiegt. Hier sollte mit Bedacht überlegt werden, wer dabei sein soll.

5. Ein helles Zimmer mit viel Tageslicht: Das Zimmer für das Getting Ready sollte am besten ohne Kindertapete, zu viel Kram in den Ecken und ohne rote Wände sein. Der Fotograf wird es dir danken und die Bilder sehen im Anschluss 1000x besser aus. Solltest du so ein Zimmer nicht haben, gibt es auch die Möglichkeit, ein Hotelzimmer bei der Location zu buchen. Das erspart viel Zeit und Nerven.

6. Snacks und Getränke: Sowohl für die Braut als auch für die Gäste sollte es ein paar Snacks und Getränke geben. Ein bisschen Sekt hilft, um etwas lockerer zu werden. Zusätzlich sind die Bilder beim Anstoßen mit deinen Mädels sehr schön. Damit der Alkohol nicht gleich auf den Magen schlägt, sollte dazu zumindest eine Kleinigkeit gegessen werden: Etwas Obst, Nüsse oder Brezeln eignen sich super.

7. Sofortbild Kamera: Wenn es für das Getting Ready keinen Fotografen gibt, oder ihr zusätzlich selbst gerne noch schöne Sofortbild Fotos machen möchtet, lohnt es sich definitiv, eine Kamera zu haben. Damit könnt ihr noch persönlichere Fotos aufnehmen und die Momente in vollen Zügen genießen und festhalten.

Wie könnte der Zeitplan für das Getting Ready aussehen?

Wenn du dich fragst, wie ein passender Zeitplan für das Getting Ready aussehen könnte, dann haben wir dir hier ein Beispiel aufgelistet. Natürlich kann das nicht auf jede Hochzeit 1 zu 1 angewandt werden, aber du bekommst dadurch einen besseren Überblick.

7 Uhr: Wecker klingelt, aufstehen, duschen, frühstücken

8 Uhr: Du gehst zum Friseur oder der Friseur kommt zu dir nach Hause

9.30 Uhr: Die Trauzeugin und der Rest der Freundinnen und Familie trudelt ein und es gibt einen Begrüßungsdrink

10 Uhr: Zeit für Make-up (Entweder kommt eine externe Make-up Stylistin zu dir oder eine deiner Freundinnen übernimmt den Part des Schminkens)

10.30 Uhr: Der Fotograf trifft ein und beginnt, dich, die Gäste und die Accessoires zu fotografieren

11 Uhr: Haare und Make-up sitzen, jetzt geht es ans Ankleiden: Kleid, Schuhe, Strumpfband etc.

11.15 – 11.30 Uhr: Brautportraits und Bilder mit den Gästen

11.45 Uhr: Gemeinsame Abfahrt zur Location

Kleid mit personalisiertem Kleiderbügel

Wie hält man das Getting Ready am besten fest?

Um diese schönen Momente kurz vor der Hochzeit festzuhalten, lohnt es sich sehr, einen Fotografen zu engagieren. Dieser kann die einzelnen und individuellen Momente bestmöglich einfangen. Außerdem kann dieser auch tolle Detailfotos vom Kleid, den Accessoires und den Schuhen machen. Das wird die Braut im Nachhinein sehr glücklich machen und an diese tolle Zeit zurückerinnern lassen.